DER ISRAEL OFFMAN TOLERANZ-PREIS


Israel-Offman-Toleranz-Preis 2027
Das Motto für den Wettbewerb 2027 lautet: „Vielfalt nervt. Gut so.“

Aufgabe ist es, das Thema kreativ zu gestalten. Dieses Jahr sind alle Ausdrucksformen möglich, z.B.
• Bilder wie Gemälde, Zeichnungen, Collagen…
• Texte aller Art…
• Musik in jeder Form
• Fotos, auch Fotoserien
• Videoclips und Kurzfilme mit einer Länge von maximal drei Minuten

Der Kreativität sind keine Grenzen gesetzt!

Zusätzlich muss zu der eingereichten Arbeit ein Essay verfasst werden. Aus ihm sollen die inhaltliche Umsetzung des Themas sowie der Bezug zu Toleranz und Respekt, bzw. dem Eintreten gegen Rassismus und Antisemitismus erkennbar werden.
Das Essay soll nicht länger als eine DINA4-Seite sein.

Die Arbeiten sollen in folgender Form eingesandt werden:
• Gemälde, Zeichnungen, Collagen können zu den Öffnungszeiten in der Geschäftsstelle der KEB Straubing (https://www.keb-straubing.de/ueber-uns/geschaeftsstelle/) abgegeben werden.
• Texte bitte im pdf.Format und Fotografien im jpg. Format einsenden an » info@gcjz-niederbayern.de
• Musik- und Filmbeiträge über „WeTransfer“ im mp3-Format bzw. im mp4-Format an » info@gcjz-niederbayern.de schicken oder einen Download-Link schicken, unter dem die entsprechende Datei heruntergeladen werden kann.

Bei Fragen wenden Sie sich bitte an Frau Larissa Riener: lriener@keb-straubing.de oder 09421-3885.
Einsendeschluss ist der 15. April 2027

Wer kann teilnehmen?
• Teilnehmen können alle ab 10 Jahren
• Angehörige von Jury-Mitgliedern sind nicht teilnahmeberechtigt

Hinweise:
• Arbeiten, die mit Hilfe von künstlicher Intelligenz erstellt werden, müssen als solche gekennzeichnet sein.
• Mit der Teilnahme wird bestätigt, dass es sich bei den eingereichten Arbeiten um eigene Werke handelt und keine Rechte Dritter verletzt werden.

Weitere Informationen zu rechtlichen Bestimmungen und der Einverständniserklärung siehe extra Text – » Download.

» Flyer als PDF  |  » Plakat als PDF


Wer war Israel Offman?

Israel Offman wurde 1925 im polnischen Tschenstochau geboren. Als 15-Jähriger wurde er von der Gestapo wegen des Schmuggelns von Gewehren verhaftet. Er wurde ins KZ Auschwitz verbracht, wo er als Dolmetscher Verwendung fand, später kam er in das KZ Sachsenhausen, in das KZ Oranienburg und schließlich in das Außenlager Ganacker bei Landau an der Isar. Als die US-Armee das Lager befreite, war er bis auf 29 Kilo abgemagert. Seine Eltern und vier Geschwister waren ermordet worden.

Er ging nach Palästina und nahm dort am Unabhängigkeitskrieg teil. Später kehrte er wieder nach Deutschland zurück. Straubing wurde zur neuen Heimat. Als Vorsitzender der Israelitischen Kultusgemeinde, lange Jahre die kleinste in Deutschland, setzte er sich ein für den Fortbestand der Synagoge, die einzige noch erhaltene in Niederbayern. Mit Ankunft der Kontingentflüchtlinge nach dem Zerfall der Sowjetunion Mitte der 1990er Jahre wuchs die Gemeinde von 60 auf heute etwa 900 Mitglieder. Zeitweise war Offman Direktoriumsmitglied im Zentralrat der Juden in Deutschland. Die Gesellschaft hat er wesentlich geprägt durch seine Bereitschaft zur Versöhnung und zum Dialog.

Stefanie Sobek